FDP.Die Liberalen Thurgau

FDP. Die Liberalen
PLR. Les Libéraux-Radicaux

Zwei Ja, zwei Nein - Parolen für den 7. März

An ihrer Delegiertenversammlung vom 28. Januar hatten die Delegierten der FDP Thurgau allerhand zu dieskutieren. Neben der Initiative «Ja! Freie Schulwahl für alle» waren auch die drei eidgenössischen Vorlagen traktandiert. Klar – mit 51 zu 10 Stimmen – haben sich die Delegierten gegen die freie Schulwahl ausgesprochen. Ebenfalls Nein (58 zu 3 Stimmen) sagt die FDP zur Tierschutzanwalt-Initiative. Hingegen fasst die Delegierten zur Vorlage über die Forschung am Menschen (keine Nein-Stimmen) wie auch zur Anpassung des BVG-Mindestumwandlungssatzes (45 Ja zu 14 Nein-Stimmen die Ja-Parole. (29.01.2010) 

NeuLeserbrief Bruno Lüscher -

Unser Bildungssystem basiert auf Solidarität und Chancengleichheit. Jedem Kind wird dieselbe Startphase ermöglicht. Alle Steuerpflichtigen ob Schweizer, Ausländer, ob Kinderreich oder Kinderlos, ob Industrie oder Gewerbe, alle finanzieren mit ihren Schulsteuern solidarisch unser Bildungswesen. In der langen Zeit von 175 Jahren Schule Thurgau hat sich in der Schule wie in der Gesellschaft und vor allem im Erziehungsbereich ein enormer Wandel vollzogen. Zugegeben hat sich nicht alles nur positiv entwickelt. Dies gilt gleichermassen für die Schule und die Gesellschaft.
Die Initiative mit dem schönen Titel freie Schulwahl suggeriert uns Chancengleichheit zwischen Privaten und öffentlichen Schulen. Genau das Gegenteil wird sein. Die Privaten werden neu mit meinen Steuern finanziert, bleiben aber trotzdem ein privates Unternehmen und demzufolge auch in den Entscheiden selbstständig. Im Weiteren will uns die Initiative weiss machen, dass mit der Gleichschaltung der beiden Schultypen viele sonderpädagogische Massnahmen und damit Kosten eingespart werden können. Ich bin damit einverstanden, dass sich ein Schulortwechsel innerhalb der öffentlichen Schule durchaus positiv auf ein Kind und oder die Eltern auswirken kann. Dass sich aber eine Privatschule mit Schülerrisiken belastet, glaubt doch nur der grösste Zweckoptimist. Ein privates Schulunternehmen will keine Risiken sondern Eltern und Schüler die ihre Unternehmensstrategie, welcher Prägung und Ausrichtung auch immer, zu hundert Prozent akzeptieren und helfen diese zu fördern.
Darum sage ich: Privatschulen Ja, aber das sollen sie auch bleiben.
  (07.02.2010) 

David H. Bon neu im Kantonsrat

Der Romanshorner FDP-Mann David H. Bon tritt die Nachfolge des vor kurzem verstorbenen Bruno Etter als Kantonsrat für den Bezirk Arbon an. Bon belegte bei den Gesamterneuerungswahlen in den Grossen Rat im Jahr 2008 den ersten Ersatzplatz. (28.01.2010) 

Nachruf Kantonsrat Bruno Etter

Wir haben einen wunderbaren Menschen verloren, einen Menschen, der sich engagiert für seine Überzeugungen eingesetzt hat. Jemand, der für andere da war, der respektiert und geachtet wurde. Er wird uns sehr fehlen; die vielgestaltige Erinnerung an die wertvollen ge-meinsamen Begegnungen und Erlebnisse  wird uns helfen, Abschied zu nehmen. 

Peter Schütz
 

Völlig überraschend ist am vergangenen Samstag Kantonsrat Bruno Etter gestorben.
Der Geschäftsmann und Politiker mit Jahrgang 1947 war seit 1995 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Thurgau. Die Abdankung fand am Samstag, 16. Januar 2010 in der reformierten Kirche in Neukirch-Egnach statt. Der bewegende Gottesdienst wurde in die Retzelghalle übetragen.   mehr

NeuVernehmlassungen der FDP

Die Parteileitung der FDP Thurgau hat die durch die Arbeitsgruppen erarbeitete Vernehmlassung zur Revision des Kantonalbankgesetzes verabschiedet. mehr

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